Diana

Ganz schön Krank

Guillain-Barré-Syndrom

Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine autoimmune Erkrankung des peripherischen Nervensystems. Am meisten betroffen ist das Rückenmark. Bei dieser seltenen Krankheit (1,2 bis 2,3 Personen pro 100.000 Einwohner) ist die Ursache unbekannt aber die Prognosen sind gut:  Nur bei 5% der Betroffenen verläuft die Krankheit tödlich.

Die Folgen dieser Krankheit entstehen aus einer Demyelinisierung (Entmarkung) der Nerven.  Dadurch entstehen Lähmungen (üblicherweise von den Beinen bis zum Rumpf, Hals und Kopf), die zu einer kompletten Schluck- und Atemlähmung des Patienten führen können. Ein anderes Symptom dieser Krankheit sind Schmerzen in der Muskulatur, die sowohl während der Krankheitsphase als auch während der Erholung auftreten können. Der Höhepunkt des Guillain-Barré-Syndroms wird schrittweise innerhalb von vier Wochen erreicht. Danach kommt es zu einer Rückbildung der Symptome.

Das Syndrom kann vollständig geheilt werden. Zu den Therapien zählen die Immuntherapie und die Plasmapherese. Nach der Heilung des Nervensystems muss der Patient noch eine Weile durch Physiotherapie unterstützt werden. 


Ein Paket

Eine Sache, die ich lernen musste, ist, dass man Menschen nicht lesen kann. Alle haben ein Päckchen, einige einen Koffer, andere einen Beutel. Wie man mit diesem Päckchen umgeht, ob es unter einem Lachen versteckt ist oder durch eine Träne veröffentlich wird, ist eine persönliche Sache.

Ob dieses Päckchen die Hauptrolle in einem Leben spielt oder ob man lernt wie man es manchmal einfach einschließt, damit es leichter fällt sich zu bewegen, steht jedem frei. Soweit ich aber nicht weiß oder verstehe was sich in diesem Päckchen versteckt, kann ich nicht über einen Menschen urteilen.