Magdalena

Ganz schön Krank


Morbus Bechterew

Morbus Bechterew oder auch Spondylitis ankylosans (versteifende Wirbelentzündung) ist eine chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung mit Schmerzen und Versteifung von Gelenken. Benannt nach Wladimir Michailowitsch Bechterew. Morbus Bechterew gehört zur Gruppe der Erkrankungen der Wirbelsäulengelenke (Spondylarthropathien) und betrifft vorwiegend die Lenden- und Brustwirbelsäule und die Kreuz-Darmbeingelenke. Außerdem kann es auch zu Entzündungen der Regenbogenhaut des Auges kommen.


Morbus Crohn

Morbus Crohn gehört zur Gruppe der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Die Entzündungen können im gesamten Magen-Darm-Trakt von der Mundhöhle bis zum After auftreten. Die Krankheit ist nach dem US-amerikanischen Magen- und Darmspezialisten Burill B. Crohn benannt.


Irgendwie

„Wenn du mit dir am Ende bist und du einfach nicht weiter willst, weil du dich nur noch fragst warum und wozu und was dein Leben noch bringen soll. Halt durch auch wenn du allein bist! Halt durch, frag jetzt nicht nach dem Sinn. Halt durch und irgendwann wirst du verstehen, dass es jedem einmal so geht. Und wenn ein Sturm dich in die Knie zwingt, halt dein Gesicht einfach gegen den Wind, egal wie dunkel die Wolken über dir sind, sie werden irgendwann vorüber gehn. Steh auf, wenn du am Boden bist! Steh auf, auch wenn du unten liegst! Steh auf, es wird schon irgendwie weiter gehn…“ (Die Toten Hosen)
Dieses Lied ist seit dem Ausbruch meiner Krankheit meine persönliche Hymne. Als ich 17 Jahre alt war brach die chronische Krankheit Morbus Bechterew aus. Morbus Chron kam im Alter von 21 Jahren hinzu. (Eine nette Begleiterscheinung des Morbus Bechterews) Dieses Lied hilft einem über schwere Zeiten hinweg. Es half mir meine neue Lebenssituation zu akzeptieren. Nach dem Grund zu fragen, weshalb man mit einer solchen Bürde beladen wird, bringt nichts. Meine Erkrankungen treten immer in Schüben auf und wie in dem Song werden diese „irgendwann vorüber gehn“. Ich war jedoch niemals allein. Von Seiten meiner Familie habe und erhalte ich nach wie vor die größtmögliche Unterstützung. Meine Eltern geben mir Halt, wenn meine Krankheiten meinen Alltag wieder aus „der Bahn“ werfen. Eine weitere wichtige Stütze in meinem Leben ist die Selbsthilfegruppe der „Bechtis“. Ich kann jedem nur dazu raten einer solchen Gruppe beizutreten.  Die Leidensgenossen wissen wovon man spricht und man kann voneinander und den Erfahrungen  profitieren. Sie sind wie eine zweite Familie geworden. Meine Eltern und die „Bechtis“ geben mir immer wieder neuen Antrieb. Um mit den Worten der „Toten Hosen“ abzuschließen: „Steh auf, es wird schon irgendwie weiter gehn!